Kreisynode hat getagt

Kreisynode hat getagt

„Für einen gesunden Gemeinschaftsgeist“

Kreissynode des Kirchenkreises Delmenhorst/Oldenburg-Land startet hoffnungsvoll und ambitioniert

Ein Plädoyer „für einen gesunden Gemeinschaftsgeist“ gab Landrat Carsten Harings in seinem Grußwort der Kreissynode des evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Delmenhorst/Oldenburg-Land mit auf den Weg und betonte, dass  der von der Kirche wahrgenommene Auftrag der „religiösen Grundversorgung nötiger denn je“ sei. Besonders hob er die Arbeit der Diakonie als verlässlichen und unverzichtbaren Partner im Landkreis hervor.

Delmenhorsts Oberbürgermeister Axel Jahnz unterstrich, dass es so viele Aufgabenfelder gäbe, „bei denen Kirche und Politik zusammenarbeiten müssen” und dies auch gut täten. Er stellte fest, „dass es in kirchlichen Gremien eine ganz andere Harmonie als in der Politik“ gäbe und wünschte der Arbeit der Kreissynode “Gottes Segen.“

Von einem hoffnungsvollen Gemeinschaftsgeist war dann auch etwas zu spüren auf der konstituierenden Sitzung der Kreissynode im Huder Martin-Luther-Gemeindehaus. Von einem „Aufbruch zu neuen Wegen“ getreu der Berufung Abrahams „in ein Land das ich (Gott) Dir zeigen werde“, sprach Kreispfarrer Bertram Althausen in seiner Andacht und ließ durch ein gemeinsam von den 51 Synodalen gesprochenen Segen Gottvertrauen und Zuversicht spürbar werden.

Kreispfarrer Bertram Althausen präsentiert die Organiationsstruktur der Gremien im Kirchenkreis / Foto: Udo Dreyer

Dies wurde  unterstrichen durch die Präsentation der Einrichtungen des Kirchenkreises an verschiedenen Ständen, die eine lebendige Kirche sichtbar machten. So konnten die Synodalen in Kontakt kommen mit den Verantwortlichen der gemeindeübergreifenden Angebote von Jugendarbeit,  Diakonie,  Evangelische Familien-Bildungsstätte, Kirchenmusik, Notfallseelsorge, Kirchenverwaltung und Mitarbeitervertretung.

 

Informierten über die gemeindeübergreifenden Angebote in der Jugendarbeit: Kreisjugendpfarrerin Christiane Geerken-Thomas und Kreisjugenddiakon Martin Kütemeyer.

Als eine „Wohlfühlsynode“ besonders auch für die neuen Kreissynodalen, die einen Überblick über die Arbeitsfelder bekamen, startete die konstituierende Tagung der neuen Kreissynode, obwohl auch  zahlreiche Wahlvorgänge zum Kreiskirchenrat und den Ausschüssen unter anderen für die Kreisjugendarbeit, Finanzen und Diakonie nötig waren.

Zum Vorsitzenden wurde Dr. Detlev Lauhöfer aus Großenkneten wieder gewählt, seine Vertreterin ist Dorlis Woltjen aus Delmenhorst. Dem neuen Kreiskirchenrat, dem Gremium, das die Kreissynode vorbereitet und geschäftsführend tätig ist, gehören neben dem Kreispfarrer als Vorsitzendem und Dr. Detlev Lauhöfer die gewählten Mitglieder Gerd Bischoff aus Wardenburg, Petra Holzapfel-Sperling aus Ganderkesee, Ingeborg Tödter aus Delmenhorst sowie als stellvertretender Vorsitzender und stellvertretender Kreispfarrer Pastor Reiner Backenköhler aus Hude sowie Pastorin Jennifer Battram-Arenhövel aus Delmenhorst an.

Dem Kirchenkreis gehören 87000 Gemeindeglieder an. Es gibt 37 Pfarrstellen und 20 Kirchengemeinden, wobei aktuell jeweils eine vakante Pfarrstelle in den Gemeinden Ganderkesee und Hude zur Wiederbesetzung ausgeschrieben ist.

Udo Dreyer für den Kirchenkreis Delmenhorst/OldenburgLand